Regionalen Sicherheitsunterschiede in Deutschland

Wie groß sind die regionalen Sicherheitsunterschiede in Deutschland?

Es zeigen sich immer wieder regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands. Während manche Bundesländer eine hervorragende Schulbildung, einen hohen Lebensstandard und ein gehobenes Durchschnittseinkommen vorweisen können, haben andere in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf. Doch wie sieht es mit der Sicherheit in Deutschland aus? Wo lebt man am sichersten?

Regionale Sicherheitsunterschiede

Das statistische Bundesamt erhebt regelmäßig Statistiken zur Sicherheit innerhalb Deutschlands. Zieht man dazu Delikte, wie Einbrüche, Überfälle und Diebstahl, heran, fällt auf, dass es durchaus Unterschiede in den verschiedenen Regionen gibt. Auch die Jahreszeit spielt bei der Häufigkeit solcher Straftaten eine Rolle. Im Winter steigt die Verbrechensrate deutlich an. Als Grund nennen Experten, dass es früher und länger dunkel ist. So können Einbrecher besser erkennen, ob Hausbewohner anwesend sind. Verbrecher sind außerdem in der Lage, weitestgehend unbeobachtet zu operieren. Hinsichtlich der regionalen Unterschiede wird deutlich, dass Städte erwartungsgemäß niedrigere Sicherheitswerte vorweisen können als die umliegenden Regionen. Dieser Umstand lässt sich mit der höheren Bevölkerungsdichte und dem höheren Grad an Armut begründen. Der Süden Deutschlands weist mit Abstand den höchsten Sicherheitsstandard auf. In Bayern findet man lediglich in Regensburg eine gesteigerte Kriminalitätsrate vor. Anfällig für Verbrechen sind dagegen vor allem Regionen des früheren Ost-Deutschlands. Doch auch im Rheinland und im Ruhrgebiet herrschen niedrige Sicherheitswerte. Besonders schlecht schneiden die Städte Berlin, Hamburg, Bremen und Leipzig ab. 

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